Auerberger Sprinttriathlon
Das Abenteuer im Allgäu
Dieses Wochenende fand im Allgäu der Auerberger Sprinttriathlon statt. Ich nutzte eine Präsidiumssitzung in der Nähe des Wettkampfortes, um am nächsten Morgen den Wettkampf als Vorbereitung für den IRONMAN Regensburg zu bestreiten.
Nach einer langen Sitzungsnacht mit nur 4 Stunden Schlaf ging ich am Sonntag doch etwas gerädert an den Start. Das Termometer des Harlacher Sees zeigte 16,6 Grad Celsius – also Neopren erlaubt.
Im Vorfeld fand der letzte Wertungslauf zur Bayerischen Triathlon Liga statt. Für TEAM OBERPFALZ Sportwart Sören Koß, der mich beim Wettkampf begleitete, und mich stand danach fest:
Das TEAM OBERPFALZ e.V. wird 2012 mit einer Herrenstaffel in der Landesliga Nord und einer Frauenliga in der Reginaliga Süd am Start sein.
Notwendige Sponsoren und noch wichtiger: Athleten werden wir in den nächsten Wochen aquirieren müssen.
Zurück zum Wettkampf:
Mit meinem Lammfellneopren und drei Bademützen bewaffnet wagte ich mich in den See, der mit vielen Unterwasserpflanzen bestückt war.
Nach dem Startschuss kam ich sehr schnell weg, doch nach 100m hatte ich teilweise auf Grund der Kälte Atemnot und konnte den Führenden nicht mehr folgen.
Mit ca. 40 Sekunden Abstand zum Führenden gings auf den langen Weg zur Wechselzone. Hier und bei meiner Paradedisziplin dem Wechsel konnte ich etliche Zeit gut machen, so dass ich nach 3 Kilometern die Führung übernehmen konnte.
Auf der Radstrecke spielte ich dann meine derzeitige Stärke aus und konnte mit einem Vorsprung über 2 Minuten auf die Laufstrecke gehen.
Besser gesagt ich wollte auf die Laufstrecke gehen…
Am Ausgang der Wechselzone stieß ich auf einen durch weiß-rotes Absperrband gesperrten Laufkorridor – nicht wie überlicherweise einfach abgesichert, nein ganze 5 Bänder von oben bis unten versperrten mir den Weg. „Da musst du durch“ meinten die Helfer, also wühlte mich durch das Absperrbandwirrwar, welches ich noch 50m mit mir schleifte. Doch nicht genug mit Barrieren – bei der nächsten Abzweigung konnte ich eigentlich nur geradeaus laufen, da der andere Weg in Doppelreihe von Zuschauern und Helfern abgesperrt war, also geradeaus – doch da war ich schon im Ziel – Zeinahme ausgelöst und lautes Rufen wo ich denn jetzt hin muss – „Du musst nicht weiterlaufen, das wars schon – du hast gewonnen“ – einfacher Sieg dachte ich mir – gerade mal 200m Laufen…
Also wieder zurück Richtung Wechselzone – dort wartete mein Führungsmountainbiker – meine Rettung. Also gings nun endlich doch auf die Laufstrecke – eine Doppelreihe Zuschauer und Helfer durchbrechend – und so konnte ich die verbleibende Minute vom Radfahren halten und lief einen ungefährdeten Sieg entgegen.
Im Ziel wurde ich dann mit einem bombastischen Kuchenbuffett belohnt.
(Ansporn eines Triathleten = Kuchenbuffett)
Nun wird sich am Sonntag zeigen, ob ich nach gerade einmal 8 Wochen Training die Leistung auch beim IRONMAN Regensburg zeigen kann





