Jugendarbeit History
| 1997-2003 | Gründer und Abteilungsleiter Triathlon beim TV Vohenstrauß |
|---|---|
| 1998-2001 | Stellv. Technischer Leiter TV Vohenstrauß |
| 1999-2003 | Organisator des Grenzlandman Triathlon |
| 1998-2009 | Bezirksjugendwart Triathlon Oberpfalz |
| seit 2007 | Leistungssportwart La.Fa.Ce. Team Weiden |
| seit 2008 | Bezirksjugendleitung der Bayerischen Sportjugend (Ressort Fachverbände) |
| seit 2009 | Organisator des INJOY Triathlon Weiden |
| seit 2009 | Differenzierter Sportunterricht an der Hans-Scholl-Realschule Weiden |
| seit 2009 | Landesjugendwart Triathlon |
„Warum engagiert der Jander sich ehrenamtlich in diesem Rahmen?“ werden sich viele Fragen… Darauf gibt es viele Antworten.
DER URSPRUNG
Als ich 1997 als 16-jähriger mit dem Sport anfing, bekam ich keinerlei Unterstützung – weder von der Verbandsseite her, noch vom Elternhaus, der Schule,… Aus diesem Grund gründete ich in Vohenstrauß eine Abteilung Triathlon, um Gleichgesinnte zu finden und den Triathlonsport in unserer Gegend publiker zu machen.
In Weiden gab es wohl einen Triathlonverband, jedoch ohne Jugendarbeit. So organisierte ich den Grenzlandman am Bursweiher. Dadurch wuchs die Zahl der Triathlonbegeisterten von Jahr zu Jahr an. Zu Spitzenzeiten hatten wir hier knapp 250 Teilnehmer.
ERSTE VERBANDSARBEIT
Die Jugendarbeit im Bezirk Oberpfalz lag zu diesem Zeitpunkt brach. Bereits seit Jahren war das Amt des Jugendwartes nicht einmal besetzt. Dies wolle ich ändern, doch ich musste von ganz unten anfangen.
Für Kinder und Jugendliche gab es keine Wertung aus mehreren Wettkämpfen. Viele machten bei ihrem Heimwettkampf mit und das wars.
Um die Kids zu mehreren Wettkämpfen zu motivieren und den Trainingsehrgeiz zu fördern führten wir den Kids Cup ein. So hatten die Kinder mehrere Wettkämpfe im Jahr und kamen dem Triathlonsport noch näher. Dadurch erreichten wir, dass sich kleinere Trainingsgruppen bildeten. Der Kids Cup wurde dann auch von den anderen Bezirken mit übernommen und besteht bis heute.
ALLER ANFANG IST SCHWER
Ebenso wollte ich den Jugendlichen, welche nicht die Leistung hatten in den Bayernkader zu kommen in einer kleinen Trainingsgruppe die Möglichkeit bieten, ihre Leistung zu zeigen und gemeinsam Triathlon zu betreiben. Somit wurde auch die soziale Komponente gefördert und es bildeten sich Freundschaften unter den Athleten.
Anfangs waren es teilweise 5-6 Kids, welche ich betreute. Ramon Gomez-Islinger, damals Landestrainer, heute Vizepräsident Leistungssport der DTU, unterstützte mich damals, da ich von dieser Materie bislang keine Ahnung hatte. Auch heute noch steht mir Ramon mit Rat und Tat zur Seite. Ich denke, ohne ihn hätte ich meine Bemühungen evtl. bereits abgebrochen.
ENGAGEMENT AUCH ÜBERFACHLICH
2008 übernahm ich dann das Amt des Ressortleites Fachverbände bei der Bayerischen Sportjugend. Die Kommunikation zwischen den Fachverbänden und der Dachorganisation ist immer sehr spärlich. Jeder möchte sein eigenes Süppchen kochen und nimmt oft gute Angebote der BSJ nicht an.
Ein Filmprojekt mit OTV, in welchem sich jeder Fachverband in einer Videosequenz kurz vorstellen kann, ist der Anfang, die Zusammenarbeit voranzutreiben. Bislang ein zeitintensives und hartes Unterfangen, die Fachverbände von dem tollen Angebot zu überzeugen.
DER SCHWIERIGSTE POSTEN
2009 wurde ich zum Landesjugendwart, dem wohl härtesten Ehrenamt in meiner Laufbahn gewählt. Auch hier müssen wir ziemlich neu anfangen, Strukturen und Projekte aufzubauen. So wurde der Bayerischen Jugend Cup ins Leben gerufen, um den Zusammenhalt der Jugendlichen im Verein und Bezirk zu fördern.
Als Saisonabschluss fand in Bayreuth eine Jugendbildungsmaßnahme über drei Tage statt. Daran nahmen 54 Jugendliche teil. Vergleicht man das mit den Zahlen von meinen Anfängen von 5-6 Kids, so freut es mich, dass in der Jugendarbeit bereits etwas bewegt werden konnte.
ZIELE
Ziel wird es sein, dass jeder Bezirk Jugendbildungsmaßnahmen oder Trainingstage veranstaltet.
Ebenso sollte in den Bezirken die Ausrichtung von Schultriathlons sowie die Einführung von Sportalternativgruppen Triathlon an den Schulen forciert werden. Durch die Bildung eines Juniorteams wollen wir die Wünsche und Vorschläge der Kids ausarbeiten und umsetzen. Mein Interesse ist es auch, die Jugendlichen auf breiterer Ebene leistungssportlich zu fördern.
Leistungssportlich interessierte Kids, welche nicht in den Bayernkader aufgenommen werden, sollten trotzdem die Möglichkeit erhalten, trainingstechnisch auch auf Bezirks/Verbandsebene betreut zu werden. Alte, eingefahrene Strukturen und Ansichten aufzubrechen ist immer schwierig, aber einen Versuch ist es wert – für die Triathlon Jugend…




